Tanzfilm im Kassablanca
Beat Street
Beat Street schildert das Leben einer jugendlichen Gang von Breakdancern und Sprayern aus der Bronx in New York City. Der Film ist einer der bekanntesten Breakdance-Filme und trug dazu bei, Breakdance und Hip-Hop in den westlichen Industrieländern bekannt zu machen. Interessanterweise erfreute sich Beat Street besonders in der DDR ungeahnter Popularität und führte zur Gründung zahlloser Vereinigungen, die sich ausschließlich mit Breakdance, Hip-Hop und Graffiti beschäftigten.
Geschildert wird das Leben des afroamerikanischen Jugendlichen Kenny, seines Bruders Lee, Chollie und ihres puertoricanischen Freundes, dem Sprayer Ramon. Kenny träumt davon, als DJ erfolgreich zu sein, während Lee als Breakdancer sein Glück sucht. Als Kenny die schwarze Studentin Tracy kennen lernt, versucht sie, ihm und seinem Bruder dabei zu helfen. Während sich eine Romanze zwischen Kenny und Tracy entspinnt, wird jedoch Ramon in Gangstreitigkeiten verwickelt und kommt bei einer Auseinandersetzung ums Leben.
Der Film gibt einen Einblick in die frühe Hip-Hop-Szene. Es gelingt ihm, sowohl Musik und Tanz als auch Lebenseinstellung der damaligen Szene zu zeigen. Co-finanziert und produziert wurde er von Harry Belafonte. In Beat Street spielen unter anderem die Rock Steady Crew und die New York City Breakers mit. Außerdem haben die meisten Größen der damaligen Hip-Hop-Szene Filmauftritte.
USA | 1984 | 107’ | R: Stan Lathan | D: Guy Davis, Robert Taylor, Leon W. Grant, Jon Chardiet, Rae Dawn Chong
