Samir Akika
E.T.E. - Extended Teenage Era
Eine Baustelle aus Holzlatten und Pappkartons. Alles ist im Bau und Umbau. Während die einen tanzen, zimmern andere an den Requisiten für die nächste Szene. Samir Akika hat für sein Stück ein international bedeutendes Ensemble um sich versammelt.
Schauspielerische Szenen-Komik wechselt mit hervorragendem Tanz, zu Musik
von Franz Schubert über Bob Marley bis zu Justin Timberlake. Dazu gehören
auch die Tanzstile der Straße: Breakdance und die Bewegungen von Robotern,
zu wummernden Bässen wie zu klassischen Klängen oder südamerikanischer
Tanzmusik. Alles wirkt jugendlich verspielt und improvisiert. Voller Lust,
die Grenzen zwischen den Genres zu überschreiten.
Akikas Stück ist ein rasanter Parcours aus Fragen, Spielen und Aufgaben,
denen sich die Tänzerinnen und Tänzer auf unterschiedlichste Weise stellen.
Ihre individuellen Charaktere, Biographien und Bewegungssprachen fließen in
das Stück mit ein. E.T.E. untersucht die Anforderungen an das Erwachsensein.
Von privaten Wünschen, Zukunftsvorstellungen und Planungen bis zu den
gesellschaftlichen Ansprüchen und Kategorien.
Samir Akika, gebürtig aus Algerien, ist in Frankreich aufgewachsen und
bestritt die Highschool in den USA. Der Folkwang-Absolvent und Pina
Bausch-Tänzer gilt als das Enfant Terrible der deutschen Tanzszene. Er war
Choreograph in Residence am Tanzhaus NRW und ist seit Jahren eng mit dem
Pumpenhaus Münster verbunden.
Regie / Choreographie: Samir Akika, Tanz und Bewegungsmaterial: Dawna Dryhorub, Gabrio Gabrielli, Julio Cesar Iglesias, Peter Sowinski, Lotte Rudhardt, Frederik Rohn, Christian Zacharas, Dramaturgie: Anna Katharina Becker, Künstlerische Beratung: Fabrizio Terranova, Bühne / Video: Till Botterweck, Licht / Technische Leitung: Edgar Stahl, Ton: Boaz Pinto, Kostüme: Marjorie Delgado, Künstlerische Mitarbeit: Alexandra Morales, Produktion: Zekai Fenerci, Joachim Goldschmidt, Produktionsassistenz: Maike Lautenschütz, Dauer: ca. 120 min
Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und der Medien sowie der Kultur- und Kultusministerien der Länder.
