Das kürzlich gegründete Netzwerk internationaler Festivals für zeitgenössischen Tanz in Deutschland erklärt zum Krieg in der Ukraine:

Wir sind zutiefst schockiert über den Einmarsch und Kriegsbeginn durch russische Truppen in der Ukraine und den damit verbundenen eklatanten Bruch des Völkerrechts. Wir verurteilen die Verletzung von Menschenrechten, die Gewaltausübung an der ukrainischen Bevölkerung und die damit verbundene Gefährdung des Friedens in Europa.

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit internationalen Künstler*innen und Kolleg*innen, die in ihren Ländern für Freiheit und Demokratie stehen oder kämpfen müssen. Wir erklären uns solidarisch mit allen bedrohten Kulturschaffenden und wir stehen ein für den Schutz freiheitlich-demokratischer Gesellschaften. Als international arbeitende Tanzfestivals nutzen wir unsere Kontakte und Netzwerke, um mit unseren Möglichkeiten den bedrohten Künstler*innen und Kolleg*innen eine Stimme zu geben und ihnen zur Seite zu stehen.

In der Hoffnung, die Menschen in der Ukraine, aber auch das russische Volk auf indirekten Wegen über Zensur und Pressekontrolle hinweg zu erreichen,

Canan Erek (Tanz! Heilbronn), Heike Faude (Theater in Bewegung, Jena), Sabine Gehm (TANZ Bremen), Nina Hümpel (DANCE – Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz der Landeshauptstadt München), Sven Till (Potsdamer Tanztage) und Christian Watty (euro-scene Leipzig).